Schnitzeljagd und Verstecken

Spielt man an der frischen Luft, sind Spiele, bei denen man sich bewegen kann, immer die beste Option. Für die meisten dieser Spiele braucht man mindestens zwei Personen, besser sind aber mehr, bis in den zweistelligen Bereich, sowie ein geeignetes Gelände. Bei trockenem Wetter und mit ein wenig Sonnenschein machen Spiele draußen am meisten Spaß.

Schnitzeljagd

Eine Schnitzeljagd kann man mitten in einem bewohnten oder auch in einem komplett unbewohnten Gebiet veranstalten. Ziel ist, eine vorgegebene Strecke anhand von Hinweisen (Schnitzeln) abzulaufen, eventuell auf der Strecke verschiedene Aufgaben zu lösen und am schnellsten am Zielpunkt anzukommen. Da mindestens einer die Strecke vorbereiten muss und sich mindestens zwei daran messen sollten, braucht man mindestens drei Personen, schöner sind mindestens drei Gruppen á drei Teilnehmer und zwei für die Streckenvorbereitung.

Egal, ob die Schnitzeljagd auf der Straße oder in der freien Natur stattfindet: Die ausgelegten Hinweise müssen am Ende der Veranstaltung komplett entfernt werden.

Verstecken

Spielt man Verstecken, braucht man ein Gelände, das Versteckmöglichkeiten aber auch freie Flächen bietet, damit der Sucher eine Chance hat, die Versteckten rechtzeitig zu bemerken. Das Spiel kann man bereits mit zwei Personen, nämlich einer, die sich versteckt, und einer, die sucht, bewerkstelligen. Mehr Spaß macht es mit sechs oder gar zehn Mitspielern.

Meist haben die, die sich verstecken, einen Spruch lang (Zum Beispiel: Eins, zwei, drei, vier, Eckstein, alles muss versteckt sein! Neben mir, unter mir, über mir, rechts und links von mir gilt es nicht – ich komme!) oder von eins bis zwanzig gezählt Zeit dazu. Dann macht sich der Sucher auf den Weg, alle zu finden. Hat er einen Versteckten entdeckt, muss er diesen am Ausgangspunkt des Spiels benennen.

Fangen und „Bäumchen, wechsle dich!“

Einige Spiele verlangen sehr viel Konzentration und Bewegung, andere laufen ruhiger ab. Wir stellen ein Spiel mit hohem Bewegungsanteil vor und eines, bei dem man viele Pausen hat.

Fangen

Vielleicht haben schon unsere Vorfahren in der Steinzeit Fangen gespielt; sogar Tiere, die gesellschaftlich miteinander umgehen, wie Hunde, Katzen oder Pferde spielen es. Fangen schult sowohl bei Fänger als auch bei den Flüchtendem das Jagd- und das Fluchtverhalten, denn beide lernen aus den eigenen, aber auch aus den Manövern des anderen.

Zum Fangenspiel reichen im Grunde schon zwei Mitspieler, schöner wird es, wenn es mehr sind. Zu Beginn wird vereinbart, wer fängt, wie groß das Areal ist, auf dem sich die zu Fangenden bewegen können, und ob es ein Freimal, einen Punkt, an dem man sich ausruhen und nicht gefangen werden kann, gibt. Außerdem muss festgelegt werden, ob die Eingefangenen selbst weiter mitfangen oder aus dem Spiel ausscheiden. Ziel ist, alle außer einem zu fangen. Der Letzte wird dann in der nächsten Runde Fänger.

Bäumchen, wechsle dich!

Bei diesem Spiel stehen alle Mitspieler außer einem an einem Baum. Der ohne Baum ruft „Bäumchen, wechsle dich!“, und die Mitspieler müssen nun einen der anderen Bäume aufsuchen. Der bisher baumlose versucht, während des Wechsels einen Baum zu ergattern. Der, der übrig bleibt, ist nun der Rufer.